
29. November – Ein langer Reisetag
Der Bus kam pünktlich. Keine Wartezeit am Checkin-Counter und auch nicht an der Sicherheitskontrolle. Wir sind erstaunt und erfreut. An der Passkontrolle heisst es wie immer anstehen. Trotzdem geht es pünktlich los. Ich sitze bequem am Notausgang und mit freiem Mittelsitz. In meiner Reihe am Fenster ein lustiger Zeitgenosse von der Alb, der mit einer anderen Golfgruppe unterwegs ist. In meiner Nähe Klimi, Coni und Moni und einige Leute aus unserer Gruppe. Es geht heiter los mit geistigen Getränken. Erst nach etwa vier Stunden Flugzeit beginnen wir uns zu fragen wann wir denn ankommen. Wir erfahren, dass der Flughafen Antalya wegen eines Sturms gesperrt sei und wir schon seit einiger Zeit um Antalya kreisen. Irgendwann unternimmt der Pilot dann doch einen Landeversuch, der leider nicht gelingt. Somit startet er durch und wir fliegen nach Ankara.

Dort verlassen wir die Maschine und erfahren, dass man uns noch am gleichen Tag nach Antalya bringen werde. Allerdings muss zuerst eine neue Crew für das Flugzeug beigebracht werden. Wir haben ungefährt drei Stunden Aufenthalt in Ankara. Die Fluggesellschaft reicht einen Snack. Für das Bier zum Preis von 9,50 € (im Januar waren es 14,50) kommen wir selbst auf.
Eigentlich dauert der Flug von Ankara nach Antalya eine halbe Stunde. Wir brauchen zwei Stunden, weil die Wettersituation noch immer schwierig ist. Es geht rauf und runter und es ist schon ziemlich ätzend. Alex berichtet später, dass er alles was er im Fall einer Notlandung mit aus dem Flugzeug nehmen wollte (Handy, Brieftasche…) schon mal vorsichtshalber in seine Jackentasche gesteckt hat.
Nach gut zwei Stunden setzen wir nach einigem Geruckel sicher auf der Landebahn in Antalya auf. Viele Leute klatschen begeistert und erleichtert und zum ersten Mal ist mir das nicht peinlich.
Kurz vor Mitternacht kommen wir im Club an und bekommen sogar noch etwas zu essen. Aber dann ist mit mir nicht mehr viel los und ich gehe schlafen. Mein Zimmer ist im renovierten Teil. Ich habe also ein paar Meter mehr zum Freibad und durchquere um 7 Uhr morgens den Speisesaal im Bademantel.




30. November – Erster Golftag auf dem Robinson Course
Die Sonne lacht, worüber sich außer uns noch viele andere Golfer freuen. Auf dem Robinson Course findet ein Turnier statt. Und wie so häufig gewinnt man den Eindruck es ginge um Millionen so langsam sind die Flights vor uns unterwegs. Als wir an Bahn 13 der vierte Flight am Abschlag sind, geben wir auf, spielen nochmal die 1 und die 2 und lassen es dann gut sein. Ärgerlich!

01. Dezember – Lykia Links – WHOW!

Ist das ein schöner Platz! Schon beim ersten Anblick ist man beglückt. Unbedingt wieder! Und mit Patricia, Antonia und Rolf habe ich auch heute wieder einen wunderschönen Flight.




2. Dezember – Wieder Robinson
Es ist wieder voll, aber dieses Mal ziehen wir`s durch.


3. Dezember – Ruhetag mit Sport im Nobilis

Am golffreien Tag nutzen wir intensiv das Sport- und Essensangebot im Nobilis, treffen uns an der Beachbar, liegen am Strand herum und lassen es uns gutgehen.




4. Dezember – Sueno Golf






5. Dezember – Nobilis Golf und Shopping in Belek
Für heute ist sehr schlechtes Wetter angesagt. Optimistisch machen sich viele von uns trotzdem auf zum Golfplatz. Und siehe da – wir kommen fast trocken über die Runde.


Am Nachmittag nehmen wir zu fünft ein Taxi nach Belek und sorgen mit unseren Einkäufen bei „Bogner“ und „Burberry“ dafür, dass die Kinder des Kleiderhändlers auch in den nächsten Monaten genug zu essen haben werden. Nun kommt ein wirklich heftiges Gewitter auf.




6. Dezember – zurück nach Hause
Wir werden erst um 13 Uhr zum Flughafen abgeholt. Coni und ich nutzen die Zeit zum Schwimmen (wie jeden Morgen), Bodyworkout (Muskelkater folgt am nächsten Tag) und Spinning.



Der Rückflug verläuft ruhig und ereignislos.


Es war wieder eine sehr schöne Woche in der Türkei und im Nobilis. Viele Mitreisende sind begeistert und würden gerne wieder zur selben Zeit ans gleiche Ziel mitgehen.
Ganz am Ende wieder mein Dank an Angi für viele schöne Fotos!
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